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"LSW" - Der Verband für alle Spielleute in Bayern


 

Der musikalische Doppelmeister

Furth im Wald_1

2011 waren sie stolz, bayerischer Meister in der Musikzugklasse geworden zu sein: Die Männer und Frauen des Spielmanns- und Fanfarenzugs Beyharting. Nun toppten sie in Furth im Wald die bisherigen Erfolge. Sie wurden in der Klasse Musikzug zweifacher bayerischer Meister - Junioren und Gesamtverein.

Beim zweifachen Meistertitel beließen es die Beyhartinger in Furth im Wald nicht: Platz drei in der Marschwertung gab es noch obendrein.

Die bayerischen Meisterschaften des Landesverbandes für Spielmannswesen in Bayern für Junioren und Senioren werden im Turnus von zwei Jahren ausgetragen. Über 300 Spielmanns- und Musikzüge Bayerns sind hierzu eingeladen. Nach einem bestimmten Punktesystem wird der Leistungsstand der Teilnehmer ermittelt. Erst ab einem Punktestand von 80 (bei 100 möglichen) ist ein "Bayerischer Meister" drin.

Nach dem Erfolg 2011 hatten sich die Beyhartinger intensiv auf den jüngsten Wettbewerb vorbereitet. Mit an Bord: Hans Orterer, der einstige Dirigent des Musikkorps Neubiberg. Er übte mit den Musikern das von ihm komponierte Stück "Schön ist die Jugend" ein. Die Junioren mussten eigens für Furth sogar noch ein Sousaphon erlernen.

Guter Laune, aber auch gespannt, trat man die rund 250 Kilometer lange Reise an. Sehr zur Freude des Spielmannszuges traf man dort auch Orterer, sozusagen als seelischen Beistand, an. Stolze 28 Junioren-Musiker, alle unter 21 Jahre, gingen für die Beyhartinger ins Rennen. Sie spielten "Sailing" von Rod Stewart und "An Tagen wie diese" von den Toten Hosen.

Die Senioren beziehungsweise der Gesamtverein, 44 Musiker an der Zahl, entschieden sich für das neu einstudierte Stück "Schön ist die Jugend" und das "Abba-Gold-Medley". Die Vorführungen "saßen", aber an einen Sieg glaubten die wenigsten.

Bei der nachmittäglichen Marschwertung hatte der Spielmannszug sogar ein großes Handicap: Gabi Schweiger, Dritter Vorstand, hatte sich am Tag zuvor einen Muskelfaserriss zugezogen und konnte nicht mitmarschieren. Doch die Beyhartinger machten das Beste daraus und die umtriebige Musikantin konnte überdies ihr Organisationstalent einmal mehr unter Beweis stellen: Damit die Stunden bis zur Preisverteilung nicht zu lange wurden, ging es zum Further Drachen; die Jugend besuchte die Felsengänge.

Dann der große Jubel bei der Preisverteilung: Der Spielmanns- und Fanfarenzug Beyharting wurde zweifacher bayerischer Meister in der Klasse Musikzug und zwar bei den Junioren wie auch beim Gesamtverein. Dass man dabei mit 93 Punkten fast an das Optimum herankam, machte den Sieg umso schöner. "Soviel Punkte hatten wir noch nie", so eine sichtlich stolze Gabi Schweiger.

Doch damit nicht genug: Bei der Marschwertung erreichten die Musiker um Vorstand und Dirigent Bernhard Schweiger den dritten Platz, nur zwei Punkte hinter ihrem Vorbildverein aus Retzbach. Bis in die frühen Morgenstunden feierte man diesen großen Erfolg. Schweiger musste, ähnlich den Formel1- und Fußballstars, eine Sektdusche über sich ergehen lassen. Aber das tat er an diesem Abend gerne. Und auch Orterer war stolz auf seine Beyhartinger Musterschüler: "Schön, wenn alle Anregungen von mir so umgesetzt werden."

Der Erfolg sprach sich aber auch 250 Kilometer weiter schnell herum, denn als die Musiker zu Hause ankamen, hatte sich schon eine kleine Menschenmenge versammelt, um ihre "Doppelmeister" zu empfangen. Und diese mussten sogleich das "Meisterkonzert" am Klostervorhof spielen.

Wer die Doppelmeister übrigens live sehen möchte, dem bietet sich bald Gelegenheit: Am 27. Juli bei der Sommernachtsserenade im Pfarrgarten Beyharting. Auf der Homepage www.spielmannszug-beyharting.de wird man zudem in einigen Tagen ein Video abrufen können. ws

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