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"LSW" - Der Verband für alle Spielleute in Bayern


 

Niveau der Spielleute in der Spitze wird immer höher

Aus der Vorstandssitzung der LSW-Bayern

„Ein Großteil der Arbeit hat in diesem Jahr enorm viel Spaß gemacht – jedoch gab es auch viel zum Nachdenken“ – mit diesem Satz leitete der Vorstand des LSW-Bayern, Franz Kleisinger, die Herbstsitzung des Vorstandes mit dem Beirat ein.

Er gab auch zu verstehen, dass die Arbeit eines kleinen Musikverbandes, der aber in allen Regierungsbezirken Mitgliedsvereine hat, immer schwieriger zu leiten ist. Die Entfernungen zwischen den Vereinen sind einfach oft sehr groß und alle Tätigkeiten und Angebote sind mit sehr viel Zeitaufwand verbunden. Wir leisten in Sachen Fortbildung unserer Mitglieder, in der Organisation von Veranstaltungen und in der Zusammenarbeit in der Familie der bayerischen Blasmusiker das Gleiche wie die zahlenmäßig großen Blasmusikverbände, jedoch geschieht unsere Arbeit auf rein ehrenamtlicher Basis. Und wer noch andere Ehrenämter und Aufgaben in unserer Gesellschaft im sozialen Bereich übernommen hat, dann ist die Arbeit für den LSW, für die Spielmannsmusik in Bayern, mehr als hoch an zu sehen.

 

Wertungsspiele – erfolgreich wie noch nie

Hermann Dirscherl als Wertungsrichterobmann konnte mehr als erfreut auf die Wertungsspiele in diesem Jahr zurück schauen. Wir wären im Bundesverband der kleinste Mitgliedsverband, jedoch gemessen an der Teilnehmerzahl der erfolgreichste Verband. Wenn fünf Spielmannszüge in sechs Instrumentalklassen sich der Jury stellen und dabei drei Mal als Deutscher Meister bewertet werden und zwei Mal auf Platz 2 und einmal auf Platz 3 gesetzt werden, ist dies für die Vereine ein absolut verdienter Erfolg. Für den LSW ist es deshalb so erfreulich, da gerade diese Vereine seit Jahrzehnten das Fortbildungsprogramm des LSW nutzen und deshalb auf einem so hohen Niveau spielen können. Ohne die Lehrgänge von D 1 – D 3 als Grundlage für die Ausbildung der einzelnen Spielleute wären solche Leistungen eines Vereines nicht möglich. Dies zeigte auch wieder das Wertungsspiel des LSW in Feuchtwangen. Vereine die nur ganz selten, oder vielleicht auch gar nicht das Lehrgangsangebot annehmen, stellen sich auch nicht einer Jury. Es ist deshalb auch kein Zufall, Vereine die  in  der Ausbildung gut sind, nehmen am Wertungsspiel teil. Das Niveau war in Feuchtwangen so hoch wie noch nie. Die Vorträge in allen Klassen haben die Auszeichnung mit sehr gutem Erfolg oder noch besser verdient. Leider gab es aber bei diesem Wertungsspiel auch etwas Negatives. Nur 2 Vereine haben sich beim Marschwettbewerb beteiligt. Hier müsse der Verband mit seiner Arbeit bei den Vereinen besonders tätig werden. Auf Anfragen wegen des Zeitplans des ganzen Tages, berichtete Dirscherl, das er so viele Anfragen und Bedingungen von den Teilnehmern erhalten hat und er auch nicht alles ermöglichen konnte. Und wenn Vereine dann sagen, wir können nur zu diesem Zeitpunkt spielen – dann ist eine optimale Planung nicht mehr möglich, außer er sagt dann tut uns leid – ihr könnt dann nicht mitmachen. Jedoch haben diese Vereine  die Atmosphäre, das Erlebnis des Kennenlernens und die gemeinsame Freude aller Teilnehmer bei der Siegerehrung nicht mitbekommen. Für diese Aussage bekam er von allen Anwesenden nur Zustimmung. Ein besonderes Lob bekam Marie Pfreundschuh, die als Jugendvertreterin ein Fragespiel für die Kids ausrichtete und dabei einen riesen Erfolg hatte. Viele Jugendliche waren mit Begeisterung dabei – die Besten hätten es verdient ebenfalls bei der Siegerehrung geehrt zu werden.

Finanzen in Ordnung – jedoch sind Grenzen gesetzt

Das Staatsministerium schaut immer mehr darauf, welche Maßnahmen wir veranstalten und wie wir die Mittel gemäß dem Bayr. Musikplan einsetzen. Da gehen leider die Aussagen vom STM und die Ansicht von uns Ehrenamtlichen weit auseinander. Wir sollen und werden in diesem Jahr keinen Überschuss erzielen und brauchen deshalb keine Angst vor Negativzinsen haben. Wir leben wie in den letzten Jahren auch von der Hand in den Mund – was wir in einem Jahr einnehmen, geben wir auch wieder aus. Mehr geht nicht, danach müssen wir unsere Arbeit ausrichten – war die Aussage von Schatzmeisterin Sabine Bodner.

Aus verständlichen Gründen war die Nachfrage nach Fortbildungsmaßnahme aus den Vereinen in diesem Jahr sehr gering. Wir haben ca. 1000 Spielleute für die unsere D- Lehrgänge in Frage kommen. Im letzten Jahr haben sich fast 15% daran beteiligt. Da ist es mehr als verständlich, dass es in diesem Jahr keine große Nachfrage gab – sagte Ausbildungsleiter Tom Wagner. Es wurden viele Schulungsmaßnahmen in den Vereinen durchgeführt. Mit Hilfe des LSW wurden den Mitgliedsvereinen Dozenten für ihre Vereinsarbeit vermittelt, Hilfestellungen bei der Vorbereitung auf die Wertungsspiele gemacht. Er hat aber jetzt schon viele Anfragen für das neue Jahr und es wird auch ein Programm „wie kann ich die Ausbildung durchführen“ für Dirigenten, Ausbilder, einfach für alle Vereine geben. Grundlage bleibt aber die Aus- und Fortbildung im D-Bereich und es kommt im neuen Jahr auch ein Angebot für den C – Bereich. Der LSW wird gerade in diesem Bereich mit den Blasmusikern vom BBMV und mit dem Fachausschuss Spielleute in der BDMV dabei eng zusammenarbeiten. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden – wir gehören zur Familie der Blasmusik und wir Spielleute brauchen keine Extrawürste.

Bayern bestens dargestellt

Vorstand Kleisinger konnte berichten dass das Projektorchester Ost des LSW-Bayern in diesem Jahr wirklich sehr aktiv und erfolgreich war. Er bedankte sich im Kreise der Vorstandschaft nochmals bei Hermann Dirscherl für die Leitung. Dieser gab das Kompliment gleich wieder weiter. Ohne die Bereitschaft der vielen Mitglieder wäre dies alles nicht möglich gewesen. Das Konzert in Osnabrück beim Deutschen Musikfest, ein Konzert in Viechtach, die Beteiligung an der Standartenweihe des BBMV auf dem Jenner und das Konzert zur Eröffnung der Wertungsspiele um die Bayr. Meisterschaft des LSW-Bayern in Feuchtwangen waren Termine in der Öffentlichkeit. Dazu waren mehrere Probenphasen und Tage notwendig. So ein Programm können wir im nächsten Jahr den Orchestermitgliedern nicht mehr zumuten. Aber auch unser finanzieller Rahmen lässt das nicht jedes Jahr zu, mahnte dann auch gleich die Schatzmeisterin. In der angeblich so stillen Zeit wird man sich treffen und Pläne für das Verbandsorchester 2020 machen. Ein Konzert im Herbst ist auf alle Fälle Pflicht.

Der LSW-Bayern hat für die neue Form der Bayerischen Blasmusik in der Mitgliederversammlung des BBMV mit zugestimmt. Nach eingehender Diskussion hat man beschlossen in der Delegiertentagung im März dazu eine Änderung der Satzung oder Geschäftsordnung des LSW bei den Mitgliedsvereinen zu beantragen. So soll bzw. muss jeder Verein einen Kommunikationsbeitrag von 80 € im Jahr leisten. Bei den Blasmusikverbänden waren die Mitgliedsvereine bisher auch verpflichtet je nach Mitgliederzahl die Fachzeitschrift zu abonnieren. Hierzu werden alle Vereine umgehend darüber informiert.

Am Ende der Sitzung musste leider Franz Kleisinger, sowie Schulungswart Wagner über die leider sehr schlechte, bzw. nicht vorhandene Zusammenarbeit mit den Spielleuten aus anderen Verbänden berichten. Beide sagten hierzu nur: Es ist schade dass sich die Spielleute in Bayern nicht gemeinsam Gedanken über die Entwicklung unserer Musik machen. So gibt es mit 270 Vereinen in ganz Bayern nur eine ganz kleine Plattform, jedoch gibt es zwischen den Verbänden keine Kommunikation, ja leider nur ein Denken für den eigenen Verband. Bei den Freunden der Blasmusik herrscht dazu in Bayern eine wirkliche Zusammenarbeit, da gibt es gemeinsame Ziele und werden Aufgaben verteilt. Bei uns Spielleuten gibt es sowas nicht, wir sind doch nicht Konkurrenten sondern wir alle haben das gleiche Hobby und haben uns die gleichen Aufgaben gestellt. Aber dies sehen leider viele ganz anders und das ist so schade.

Franz Kleisinger

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