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"LSW" - Der Verband für alle Spielleute in Bayern

Angebote für Kurse und Workshops unter "Lehrgänge"


 

Berichte

SFZ Beyharting mit Jahreshauptversammlung

JahreshauptversammlungAuftrittsverbote und Hygieneregeln statt Proben und Konzerte? Das war für Musiker des Spielmanns- und Fanfarenzugs Beyharting eine ganze neue Erfahrung. Wie sie es trotzdem geschafft haben, sich mitten in der Corona-Krise ins Guinness-Buch der Rekorde zu spielen.

Tuntenhausen - „Trotzdem wurde die Ausbildung nicht vernachlässigt. Ein Lob unseren Ausbildern, die sofort auf online umgestellt haben“, würdigte Vorsitzende Nicole Schnitzenbaumer das Engagement der vergangenen beiden Jahre auf der Jahresversammlung des Vereins.

Die Musiker waren auch im Lockdown äußerst kreativ: Es gab Spielmannszug- und Klopapier-Challenges. Sogar einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde schafften die vier Beyhartinger Musiker Andrea Cardin, Wolfgang Horselig, Anian Gambos und Nicole Schnitzenbaumer mit dem weltweit größten Online-Orchester der Welt. „Die Kreativität kannte keine Grenzen, und so wurde nichts verlernt“, erinnerte die Vorsitzende.

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»Grundlagen des Dirigierens« mit Dirk Mattes

januar 1 20220116 1102237056In sechs Online-Sitzungen wurde den Teilnehmern Überblick über die verschiedensten Bereiche des Dirigierens vermittelt.Mit vielen praktischen Übungen konnten unter anderem die unterschiedlichen Schlagbilder, Auftakte und Tempoänderungen geübt werden. Besonders hilfreich waren die Tipps und Hilfestellungen zu den von den Kursteilnehmern selbst mitgebrachten Fragen zu Problemstellen aus den Musikstücken der jeweiligen Vereine. Um am Workshop teilnehmen zu können, mussten die Teilnehmer lediglich über ein videofähiges Medium verfügen und konnten so bequem von zu Hause aus an den Terminen teilnehmen – für den Dozenten und die Teilnehmer ist diese Vorgehensweise mittlerweile nicht mehr ungewöhnlich. Die Teilnehmer erlebten einen wirklich sehr interessanten und lehrreichen Workshop mit dem Dozenten Dirk Mattes, der den Teilnehmern praxisbezogen und anschaulich die Inhalte vermittelte. Der Dozent ist Diplom-Komponist und der ehemalige musikalische Leiter des Spielleuteorchester des TV Michelbach und somit kein Unbekannter im LSW Bayern. Nach zahlreichen positiven Rückmeldungen zum Online-Workshop »Grundlagen des Dirigierens« wird es in absehbarer Zukunft ein weiteres Angebot geben. Text und Screenshot: Carmen Staudt

 

Wagnertanzgilde Bad Windsheim: Helmut Angene ist neues Ehrenmitglied

dezember_2_20211211_1406636224.jpgBAD WINDSHEIM - Die Wagnertanzgilde 1560 mit Spielmanns- und Fanfarenzug hat ein neues Ehrenmitglied. Bei der Jahresversammlung des Vereins wurde Helmut Angene für seine 60-jährige Treue zum Verein ausgezeichnet. Neben Ehrungen waren auch die Vorstandswahlen im kommenden Jahr, die Einschränkungen durch die Pandemie sowie Zuwachs beim Festspiel Thema.

Viele Auftritte und Feste mussten in den Jahren 2020 und 2021 coronabedingt abgesagt werden. Nach dem Faschingsumzug in Lauingen war bis Juni erst einmal Schluss, wie Spielmannszugleiterin Maria Karnick erläuterte. Die Pause habe der Verein genutzt, um beispielsweise durch eine Online-Umfrage unter allen aktiven Spielern herauszufinden, was im Verein gut und schlecht läuft. Ein Veranstaltungs-„Lichtblick“ sei laut Vorsitzendem Udo Heubusch die Ersatz-Kirchweih in Bad Windsheim – Sommer! Sonne! Innenstadt! – gewesen, bei der der Spielmanns- und Fanfarenzug auf dem Kornmarkt musikalisch mitwirkte und einige Stücke zum Besten gab.

Während Musikproben mittlerweile wieder stattfinden, können die Tanzpaare noch immer nicht trainieren. Die Hoffnung liege nun in 2022. Dass seine Stadtratskollegen Martin Branz und Volker Goller sich bereit erklärten, künftig beim Festspiel die Rollen zweier Ratsherren zu übernehmen, verkündete Zweiter Vorsitzender Rainer Volkert. Die von Nachwuchssorgen geplagten Wagnertänzer seien zudem um ein Tanzpaar reicher, ergänzte Zunfttanzmeisterin Gabi Wattenbach. Wichtig zu betonen war Heubusch, dass weder in der Versammlung noch in den Proben Mitglieder aufgrund ihres Impfstatus ausgegrenzt würden. 

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Einweihung der umgebauten Zunfthalle am Ochsenhof

dezember 1 20211211 1316573326"Hahahaha, was wollt ihr alle da?“, begrüßte Heinrich Stiegler, der beim historischen Festspiel „Der Wagnertanz“ den Schalk verkörpert, in seiner Rolle die Gäste bei der offiziellen Einweihung der neuen Räume der Zunfthalle am Ochsenhof der Wagnertanzgilde mit Spielmanns- und Fanfarenzug in Bad Windsheim, wir berichteten. Zuvor spielten die Fanfarenspieler Bernd Leßner und Philipp Gröbel ein Signal. Über 1200 Helferstunden wurden in sieben Jahren Umbau-Zeit geleistet, 155 000 Euro kostete der Akt, ein Teil davon wurde durch die Städtebauförderung finanziert, 75 000 Euro betrug die Eigenleistung, wie Vorsitzender Udo Heubusch erklärte. Sein Dank galt sowohl den beteiligten Firmen, der Stadt Bad Windsheim und dem Landkreis als auch den Ehrenamtlichen, die stets mit anpackten. „Ich bin überglücklich über diese Gemeinschaftsleistung“, sagte Heubusch. Durchaus das „Recht, stolz zu sein“ habe der Verein für diese „außerordentliche Eigenleistung“, meinte stellvertretender Landrat Reinhard Streng. „Sie machen Geschichte erlebbar.“ Als symbolischen Akt schnitten Rainer Volkert, Zweiter Vorsitzender und Vertreter der Stadt, Heubusch und Streng (von links) schließlich ein rotes Band durch und gaben die Räume für den Tag der offenen Tür frei.

Spielmänner erstellten Chronik trotz ausgefallenem Jubiläumsfest

esselbach 1 20210829 1000170239Esselbach.Vor 66 Jahren wurde der Spielmannszug Esselbach gegründet. Das 65jährige Jubiläum wollten die Spielmänner im letzten Jahr eigentlich groß feiern. 40 Gastvereine für zwei Festtage und den Kommersabend waren geladen. Doch Corona machte dem rührigen Verein und Aushängeschild der Gemeinde Esselbach einen Strich dazwischen. Zunächst wurde der Festtermin zweimal verschoben, dann wurde die Veranstaltung komplett abgesagt. Ein Schicksal, das wohl alle Vereine in ähnlicher Form während der Pandemie traf. Auch Planungen für Auslandsreisen sind gestoppt. Diese führten die Musiker in den vergangenen Jahrzehnten etwa nach Südafrika, Brasilien, Fernost, Russland und indie USA. Doch an Konzertreisen ist wegen des Virus wohl länger nicht zu denken. Das Vereinsleben beim Spielmannszug steht aktuell noch fast still. Zwar tagte die Vorstandschaft online und auch die Proben für den Nachwuchs fanden digital oder in Einzelproben statt. Schließlich muss die Jugend so gut wie möglich weiter motiviert werden, damit es keine Lücke in den Musikergenerationen gibt. „Doch der soziale Austausch fällt komplett weg. Geselligkeit und Zusammenhalt sind sonst unsere Stärke“, beklagt Vorsitzender Manuel Heim die derzeitige Situation. Auch auf die Musiker sind die Auswirkungen der Pandemie extrem, findet auch Philipp Schwab, der junge Tambourmajor, wie der Dirigent bei den Spielmännern heißt. „Aufgrund der Aerosole gibt es bei den Blasinstrumenten sehr strenge Auflagen“, berichtet er. Insofern wurde der Proberaum zu klein, weshalb man auf die Spessarthalle ausgewichen sei, die die Gemeinde zur Verfügung gestellt habe. Aktuell proben die 65 bis 70 aktiven Musiker nur noch zu Hause für sich allein. „Dass dies auf Dauer nicht sonderlich motivierend ist, dürfte klar sein“, findet Schwab. „Zudem geht es ja um das Zusammenspiel.“ Zudem fehle die Perspektive, wenn man zwar probe, aber keine Auftritte stattfinden. Er hofft daher, dass die Musiker des Spielmannszugs demnächst endlich wieder in ihre Uniformen schlüpfen und vor Publikum auftreten können. Nicht nur er, alle Musiker hoffen, dass es endlich wieder los geht mit interessanten Auftritte in großen Festzügen, Fastnachtszügen oder bei befreundeten Vereinen – sonst etwa 20 Termine im Jahr, auf denen die Esselbacher mit ihren historischen Uniformen ein gern gesehener blauweißer Farbtupfer sind. Die Uniform der königlich-bayerischen Landwehr trägt der Verein seit 1980 auch im Namen.

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Glück pur: Endlich wieder Musi spielen

Spielmanns- und Fanfarenzug Beyharting präsentiert Sommernachtsserenade

Mbeyharting 1 20210822 1398805090it einem Trommelsolo verkündete der Spielmanns- und Fanfarenzug Beyharting den Beginn neuer, besserer Zeiten. Nach Monaten der coronabedingten Stille durften die Musiker mit ihrer traditionellen Sommernachtsserenade endlich wieder ein öffentliches Konzert geben. Auch wenn pandemiebedingt einiges anders war, die Musiker weit auseinanderstanden, die Zuschauerbänke mit viel Abstand aufgestellt waren, es kein Zelt und kulinarische Köstlichkeiten am Büfett gab – das Glücksgefühl überwog bei allen – Musikern und Gästen.

Punkt 20 Uhr erklang der Trommelwirbel und untermalte den Einmarsch der Musiker. Vereinsvorsitzende Nicole Schnitzenbaumer war voller Freude über den ersten öffentlichen Auftritt nach der langen Zwangspause: „Wir haben auf diesen Tag hingezittert“, sagte sie und verwies auf eine gefühlte Ewigkeit ohne Auftritte und ohne Proben. Genauso erfreut war sie, als vor wenigen Wochen erstmals wieder geprobt werden konnte und „alle Mann und alle Frauen“ wieder an Bord waren. „alle haben die Stange gehalten“, ist die Vorsitzende froh, die auch Maria Breuer als Zweite Bürgermeisterin zur Serenade begrüßte.

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