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"LSW" - Der Verband für alle Spielleute in Bayern


 

Spielleuteverband auch in diesem Jahr mehr als aktiv

Spielleute mit Höhen - aber auch Tiefen

Spielleuteverband auch in diesem Jahr mehr als aktiv

Zu seiner Herbstsitzung traf sich die Vorstandschaft des LSW-Bayern in den Räumen des Spielmannszuges Bad Windsheim. Durch die Zeitumstellung haben wir heute länger Zeit für unsere Gespräche und die brauchen wir auch – meinte Vorstand Franz Kleisinger bei der Begrüßung.

Er gab einen kleinen Bericht über seine Tätigkeiten im Sommer ab und berichtete auch über seine Arbeit als Spielleutebeauftragter im BBMV. Die Prüfungsordnung für die D-Lehrgänge wurden im BBMV überarbeitet und auch kleine Änderungen für uns Spielleute eingearbeitet. Leider ist nach wie vor die Zusammenarbeit mit den Spielleuten aus den anderen Verbänden kaum vorhanden. Anscheinend liegt es an der Tradition von uns Spielleute aus dem Mittelalter. Wir waren ein fahrendes Volk und eine Zusammenarbeit war nicht gewünscht, da ja man untereinander Konkurrenz war. Diese Historie ist anscheinend noch heute leider oft vorhanden. Aber dies wird uns nicht von unserer Aufgabe als Spielleuteverband aufhalten – war sein Bericht dazu.

 

Finanzen im Plan

Schatzmeisterin Sabine Bodner konnte von einem erfreulichen Kassenstand berichten und sagte dass dank der guten Förderung durch den Freistaat Bayern alle geplanten Maßnahmen durchgeführt werden können. Fast zwei Drittel der Einnahmen wird für die Aus- und Weiterbildung der Spielleute verwendet – diese sinnvollen Ausgaben mache sie gerne. Für das Jahr 2019 mahnte sie jetzt schon große Sorgfältigkeit an, da das Wertungsspiel und die Teilnahme am Deutschen Musikfest erhebliche Geldmittel erfordere. Sponsoren und Spender sind jederzeit gerne willkommen. Ohne Förderung durch das Kultusministerium wäre unsere Arbeit nicht möglich – Gott sei Dank gehen die Uhren in Bayern doch noch etwas anders. So konnte man auch Mangelinstrumente und Schulungs-maßnahmen in den Vereinen fördern.

Alle Lehrgänge der D-Reihe waren und sind gut besucht. Die Teilnehmer hoch motiviert und alle Dozenten loben den Einsatz und die Lernwilligkeit der Teilnehmer. Wir müssen auf diesen Lehrgängen weiter aufbauen, berichtete Tom Wagner als Ausbildungsleiter.Es gibt da in den nächsten Jahren eine große Anzahl von Spielleuten die auf der C-Schiene weitermachen wollen und sicherlich mit einem Dirigentenlehrgang abschließen möchten. Hier haben wir Spielleute insgesamt einen großen Nachholbedarf. Aber jeder Cent für Lehrgänge ist eine Grundlage für die weitere Arbeit. Wir dürfen die jungen Leute nicht bremsen, die wollen unsere Musik weiter verfolgen, das sind Spielleute mit Leib und Seele. Er mahnte den Verband jedoch sehr stark an, dass wir unsere Mitgliedsvereine unterstützen, schulen und animieren müssen, dass es auch in ihren Heimatorten Bläserklassen mit unseren Spielleuteinstrumenten geben muss. Dies ist zur Zeit die beste und erfolgreichste Art Nachwuchs zu gewinnen. Aber hier wäre die Zusammenarbeit mit den anderen Verbänden sehr nützlich – jedoch auch hier ist kaum ein Interesse von außerhalb des Verbandes da.

2019 wird nicht langweilig

Ich freue mich auf die vielen Aufgaben die im Jahr 2019 anstehen, führte Hermann Dirscherl als Wertungsrichterobmann, Leiter des Projektorchester Ost und stv. Bundesmusikdirektor der BDMV aus. Es macht aber viel Spaß. So freut er sich heuer noch auf das Probenwochenende mit dem Projektorchester und dem Konzert am 24. November in Furth im Wald. Im Frühjahr gehen die Proben weiter und das Deutsche Musikfest wird ein Höhepunkt für das Orchester und sicherlich für alle Beteiligten. Der LSW kann stolz sein, das von 20 Orchestern aus Bayern 7 von unserem Spielleuteverband sind. Dies zeigt dass die Spielleute im LSW mehr als aktiv sind und wir können beruhigt sagen, dass wir die zur Verfügung gestellten Mittel wirklich sinnvoll ausgeben. Auch wenn das Wertungsspiel um die Bayerische Meisterschaft erst im Oktober stattfindet, hat er heute schon die beiden Jurorenteams zusammen gestellt und auch schon die Zusagen erhalten. Er hofft dass der neue Termin so manchen Verein zur Teilnahme anregt. Er berichtete aber auch, dass es in den Gremien der BDMV oft sehr schwer ist, da einfach im Norden von Deutschland die Spielmannsmusik auf das Spiel mit Flöte und Trommel beschränkt ist. Blechblasinstrumente spielen da keine Rolle – da hat man als Bayer einen schwierigen Stand.

„Das hört sich alles sehr schön und gut an“ eröffnete Kleisinger eine große Gesprächsrunde. Uns sind zur Zeit 281 Spielmannszüge namentlich in Bayern bekannt. Im letzten Jahr sind leider 15 Spielmannszüge einfach aufgelöst worden. Jedoch nur ein kleiner Teil ist Mitglied bei uns oder in einem anderen Verband. Viele zahlen Beiträge und sind sonst nicht am Verbandsleben beteiligt. Wie erreichen wir alle Vereine, vor allem wie erreichen wir alle aktiven Spielleute. Das Gespräch ergab dass einfach viele Informationen selbst von den Spielleutenbeauftragten der Musikverbände, geschweige denn von den Vorsitzenden der Vereine nicht weiter gegeben werden. Da nehme ich auch LSW-Vereine nicht aus – musste Kleisinger leider feststellen. Unser Angebot kommt oft gar nicht an der Basis an. Einstimmig wurde beschlossen, dass dies das Hauptthema für den Verband 2019 sein muss und wird. Ein Punkt dazu ist das Wertungsspiel zu dem ja alle Vereine aus ganz Bayern eingeladen werden. Es wird auch zum Hauptthema in der Delegiertentagung im März gemacht werden.

Spielmannsmusik gehört zu Bayern

Sichtlich stolz konnte Hermann Dirscherl und Franz Kleisinger berichten, dass die Bewerbung des Grenzfähnlein Furth im Wald mit Unterstützung des LSW-Bayern Erfolg hatte und die Deutsche Meisterschaft der Spielleute in der BDMV vom 1.-3. Oktober 2022 nach Furth vergeben wurde. –Siehe eigenen Bericht.

In allen Satzungen und Ordnungen der Dachverbände wird immer von der Blas- und Spielleutemusik gesprochen. Leider nützen dies viele Spielmannszüge einfach nicht aus. Der LSW-Bayern hat sich ja zur Aufgabe gemacht, die Musik der Spielleute zu vereinen und zu fördern. Dies ist besonders in unserer heutigen Zeit eine wichtige Aufgabe. Und so bekam jedes Vorstandsmitglied eine Aufgabe bis zur nächsten Sitzung im März mit nach Hause.

Franz Kleisinger

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