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"LSW" - Der Verband für alle Spielleute in Bayern


 

Spielleutemusik in höchster Perfektion - Feuchtwangen hörte Spielleutemusik wie noch nie

berichte november 7 20191129 1364960465

Am letzten Oktobersamstag trafen sich auf Einladung des Landesverband für Spielmannswesen in
Bayern Spielleute aus 13 Vereinen zum Wertungsspiel um die Bayerische Meisterschaft des LSW-Bayern. Dazu wurden vor über einem Jahr alle Spielmannszüge aus ganz Bayern eingeladen. Da die Vielfalt der Spielmannsmusik sehr groß ist, wurden 7 Instrumentenklassen sowie ein Marschwettbewerb ausgeschrieben. Diese Vielfalt bedeutete für den Ausrichter dem Spielmann- und Fanfarenzug „Markgräfliche Jäger“ Feuchtwangen, aber auch für die ehrenamtlichen Kräfte des LSW-Bayern eine enorme Aufgabe.

Zum Bedauern vom LSW-Vorstand Franz Kleisinger hat sich nur ein Spielmannszug der nicht Mitglied des LSW ist am Wertungsspiel beteiligt. Erfreut war er aber darüber dass ein Gast aus Hessen angereist ist und dass 3 Vereine vom LSW auch mit ihren Jugendzügen sich der Jury gestellt haben. So herrschte in den Räumen der Bayr. Bauakademie den ganzen Tag ein großes Treiben, jedoch das Platzangebot war so groß dass der Wertungsrichterobmann des LSW, Hermann Dirscherl, einen für alle Teilnehmer akzeptablen Ablauf planen konnte.

 

Ein Herbsttag wie im Bilderbuch

Da Bayern ein Flächenstaat ist mussten einige Vereine schon um 5 Uhr in der Früh die Reise nach Mittelfranken antreten. Ab 9.00 Uhr stellten sich dann die Spielmannszüge mit ihren unterschiedlichen Besetzungen in 2 Hallen den Juroren. Da es in Bayern nur 2 anerkannte Wertungsrichter für das Spielmannswesen gibt, hat der LSW auch in diesem Jahr Juroren aus ganz Deutschland und den Niederlanden eingeladen. Dieser hohe Aufwand ist es einfach wert, bemerkte Obmann Dirscherl, um eine entsprechende Bewertung, aber vor allem um ein hoch qualitatives Wertungsgespräch mit den einzelnen Vereinen führen zu können. So war Dieter Buschau, stl. Bundesmusikdirektor der BDMV aus Hildesheim, Jan Krüger vom Feuerwehrverband Hamburg, Bernhard Viegener vom Volksmusikerbund NRW aus Münster, Norbert Straub vom DTB sowie Hans Beurskens, ehemaliger Leiter der königlichen Militärakademie aus den Niederlanden. Vom LSW-Bayern war Werner Hofmann in einer Jurorengruppe tätig. Alle Wertungsrichter waren von den Leistungen so überzeugt, dass sie teilweise nach den Darbietungen wie das Publikum den Spielleuten Applaus spendeten. „Wir wollten die Vereine nicht hoch jubeln – aber alle Leistungen waren mindesten mit sehr gutem Erfolg. Es war kein Vortrag da, der dieses Prädikat nicht verdient hätte“ berichtigte stv. Bundesmusikdirektor Dieter Buschau. Bernhard Viegener aus NRW bemerkte, dass in Norddeutschland eine größere Breite an Spielmannszügen sich den Wertungen stellt, jedoch die Qualität der bayerischen Vereine ist mindestens so hoch wie in seinem Heimatverband und bei dem sind allein 450 Spielmannszüge Mitglied. Der Dienstälteste Juror Hans Beurskens war total erfreut dass sich das Niveau der Leistungen auch in diesem Jahr wiederum gewaltig gesteigert hat. Es ist einfach schade, dass sich so wenige bayerische Vereine an der Deutschen Meisterschaft in diesem Jahr beteiligt haben. „Nicht nur im Fußball –auch bei den Spielleuten spielt Bayern um die Deutsche Meisterschaft mit“ war seine Meinung zu den gezeigten Leistungen.  

Zum Gelingen des Tages trugen auch alle Helfer der „Markgräflichen Jäger“ bei. Durch die hervorragende Küche, ein nie leer werdendes Kuchenbuffet und dann noch abends bei der traditionellen Spielerparty waren alle 700 Teilnehmer bestens versorgt.

Siegerehrung – wie es sie nur beim LSW gibt

berichte november 8 20191129 2014908255Höhepunkt war dann nach den 27 Wertungen die Siegerehrung in der Festhalle. Unter den Klängen des Spielmannszuges Beyharting zogen alle Fahnen und Standarten der Teilnehmer ein. Dann konnte Vorstand Peter Stübe den Schirmherrn Martin Stümpfig, MdL und Bürgermeister Patrick Ruh begrüßen. Franz Kleisinger bedankte sich beim Schirmherrn und beim Spielmannszug Feuchtwangen für die tolle Organisation. Mit dem Applaus von allen Spielleuten bedankte er sich auch bei allen Juroren für ihre nicht einfache Arbeit an diesem Tag. Nach der gemeinsam gesungenen Bayernhymne überreichte der Schirmherr die Urkunden für alle Teilnehmer und für die Bayerischen Meister entsprechende Pokale. Groß war der Jubel bei den Jugendlichen aus Feuchtwangen, die in der Drumbandklasse so viele Punkte bekamen, dass sie den Titel Bayr. Meister mit Stolz tragen dürfen. In der Flötenklasse gab es zwei Sieger da die Spielleute Furth und Michelbach die gleiche Punktzahl erhielten und beide Stücke der Oberstufe gespielt haben. Leider war der Jubel beim Sieger der „Bayrischen Klasse“ – die gemischte Besetzung mit Flöten und Fanfaren nicht sehr groß, da nur noch ein Vertreter anwesend war. Mit einer musikalischen Einlage vom Spielmannszug Beyharting und den Retzbacher Spielleute begann dann die Spielleuteparty und wurde mit einer Band fortgesetzt. Durch die Zeitumstellung wurde es für Viele eine lange Nacht.

Nach der Meisterschaft – vor der Meisterschaft

 2021 wird der LSW-Bayern wieder alle Spielleute zu einem Wertungsspiel einladen – wohin entscheidet die Delegiertentag im Frühjahr. „und das nächste Mal holen wir uns den Pokal“ war die Aussage von so manchen Spielleuten, die mit hervorragendem Erfolg teilgenommen haben, diese Leistung aber nicht für den Siegerpokal gereicht hat. Vorstand Kleisinger lobte die Feuchtwanger Spielleute mit dem Satz: „Ihr habt die Messlatte für den nächsten Ausrichter enorm hoch gelegt“.

Manfred Blendinger

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